Peter Jonscher
P H Y S I O T H E R A P I E
Therapieangebot:

1. allgemeine Krankengymnastik

Die allgemeine Krankengymnastik umfasst eine Vielzahl einzelner therapeutischer Maßnahmen zur: Sie wird bei Erkrankungen der Orthopädie, Neurologie, Inneren Medizin, Frauen- und Kinderheilkunde eingesetzt.

Nach Feststellung von Funktionsstörungen im Bewegungsapparat legen Therapeut und Patient gemeinsam das Ziel der Behandlung fest, werden aktive und passive Übungen und Maßnahmen zur Erreichung dieses Zieles durchgeführt und Empfehlungen für eigene Übungen des Patienten zur Verbesserung der gestörten Funktionen gegeben.

2. klassische Massagetherapie

Von der vorgenannten klassischen Massage sind zu unterscheiden die Akupunkt- und Reflexzonenmassage, zu denen auch die Bindegewebsmassage zählt und die Sonderformen Bindegewebsmassage und die Vibrationsmassage (Atemhilfsmassage).

Die klassische Massage wird eingesetzt zur: Angewendet wird sie bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Morbus Bechterew, Morbus Scheuermann, Lumbago, Arthrose, Schulter- und Hüftgelenkschmerzen, Myalgien), zur Nachbehandlung von Muskelverletzungen, Verletzungen etc. und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.
Um schwerwiegenden Erkrankungen vorzubeugen wird eine Massage auch prophylaktisch angewendet. Personen, die ständig unter sehr einseitiger Belastung oder in ungünstiger Haltung (Fehlhaltung, Fehlstatik) arbeiten, wie z.B. Fliesenleger, Serviererinnen, Musiker sollten sich regelmäßigen Massagen unterziehen. Im Bereich des Sports werden Massagen zur Vorbereitung der Muskulatur auf sehr starke muskuläre Belastung, zwischendurch zur Lockerung und Entkrampfung sowie nachher als Entspannungsmassage angewendet.

Bei der klassischen Muskelmassage wendet man Streichungen, Walkungen, Knetungen, Friktionen, Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffe an.
Gegenanzeigen für eine Muskelmassage sind beispielsweise akute Bandscheibenvorfälle, Entzündungen von Nerven (Neuralgien) und spezielle Muskelerkrankungen (Myopathien).

3. manuelle Lymphdrainage

Die Lymphdrainage -Behandlung ist im Vergleich noch eine relativ junge Therapie. Mit ihr können Lymphödeme, Phlebödeme , traumatische Ödeme, Morbus Sudeck, artifizielle und ischämische Ödeme, rheumatische Ödeme, chronisch entzündliche Ödeme, (Sklerodermie, Strahlenschädigungen), Inaktivitätsödeme (bei Lähmungen), Lipödeme und idiopatische Ödeme behandelt werden. Eine große Bedeutung hat die manuelle Lymphdrainage auch bei der Nachbehandlung operativer Eingriffe, bei denen Lymphknoten entfernt worden sind.
Bei der manuellen Lymphdrainage wird Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße ab- und weitergeführt (manuell abdrainiert). Das Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, rhythmisch-kreisende-pumpende Griffe durch flaches Auflegen der Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck nach einer dem entsprechendem Krankheitsbild festgelegten Reihenfolge.
Es wird dabei überwiegend flächig gearbeitet (Ausnahme bilden die Bauchtiefdrainage oder bestimmte Spezialgriffe z.B. am Adduktorenspalt).
Zur Unterstützung der Lymphdrainage und zur Vermeidung der Reödematisierung des Gewebes wird in der Mehrheit der Krankheitsfälle nach der Behandlung noch eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung vorgenommen.

4. manuelle Therapie

Die manuelle Therapie dient der Auffindung (Erkennung) und Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat im Bereich der Extremitätengelenke (Gliedmaßengelenke) oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur und der Wirbelsäule. Spezielle therapeutische Handgriffe werden sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen eingesetzt. Die Auswahl der jeweiligen Mobilisationstechniken, die der Physiotherapeut/Krankengymnast einsetzt, wird bestimmt durch den Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks. Mit der manuellen Therapie steht den Physiotherapeuten/Krankengymnasten eine gezielte, Gelenk schonende, und meist schmerzfreie Behandlungstechnik zur Verfügung, die bei Funktionsstörungen der Gelenke neben der krankengymnastischen Behandlung angewendet wird.